Geschichte von Christoph 15


Die Bundesgrenzschutz-Fliegerstaffel Süd übernahm mit einer  BO 105 den Flugbetrieb uns stellte die Piloten. Seit der ersten Stunde wurden die Notärzte vom Elisabeth Krankenhaus und die Rettungsassistenten vom BRK Straubing eingesetzt.

 

Am 18.01.1979 passierte dann das unfassbare. Pilot Andreas Trinkwitz stürzte in der Nähe von Feldkirchen ab und kam dabei ums Leben. Alle standen unter Schock aber bereits einen Tag später wurden die Rettungsflüge von Christoph 15 mit einer Ersatzmaschine wieder aufgenommen.

Christoph 15 steigerte in den kommenden Jahren stetig seine Einsatzzahlen und wurde somit zu einer Einrichtung, die aus Straubing nicht mehr wegzudenken war.


Anfang der 90´iger Jahren entschloss sich der Bund sich nach und nach aus der Luftrettung zurückzuziehen und so wurde im September 1995 die Luftrettung am Standort Straubing der gemeinnützigen ADAC Luftrettung GmbH übertragen, die den Flugbetrieb mit einer BO 105 CBS übernahm.

Seither sind die Piloten von Chr. 15 beim ADAC angestellt. Bei den Ärzten und Rettungsassistenten blieb alles beim Alten. Seit August 1998 setzt nun der ADAC eine EC 135 ein.

Markus Eiglmeier