Neubau Dachlandeplatz

 

Der Neubau des Dachlandeplatzes für Christoph 15 auf dem Klinikum St. Elisabeth, Straubing, schreitet voran. Am Tag der Luftrettung am 22.01. 2013 wurden die Entwürfe sowie ein aktueller Bericht über den Baufortschritt der neuen Station vom Panungsbüro SigmaPlan der Presse und der Öffentlichkeit präsentiert:

 

 

 

 

 

 

 

Bilder mit freundlicher Genehmigung der Fa. Sigma Plan, Weimar

 

 

 

Geschichte von Christoph 15

Nach einigen Pilotversuchen im Jahre 1968 fiel der Startschuss für die Luftrettung in Deutschland am 29. Sept. 1970 mit der Indienststellung von Christoph 1 in München. Die ersten Ergebnisse von Christoph 1 waren derart vielversprechend, dass man sich entschloss, in Deutschland ein flächendeckendes Netz mit  Rettungshubschrauberstationen zu schaffen. Nach und nach wurden Luftrettungsstationen installiert und in Reihenfolge ihrer Indienststellung mit fortlaufenden Nummern benannt.


Am 17.11.1977 wurde als fünfzehnter Standort der Rettungshubschrauber in Straubing in Betrieb genommen.

 

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RTH Christoph 15: D-HJMD

 

 

Der Rettungshubschrauber Christoph 15 ist Tag für Tag von 7.00 Uhr morgens bis Sonnenuntergang einsatzbereit. In weniger als zwei Minuten ist die Maschine startklar. Sein Einsatzradius beträgt in der Regel 50 – 70 Kilometer und deckt damit große Teile Niederbayerns und der südlichen Oberpfalz ab. Die Alarmierung erfolgt über die Rettungsleitstelle Straubing bzw. die umliegenden Leitstellen.

 

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EC 135: D-HJMD

Am Standort „Christoph 15" in Straubing kommt seit 1998 eine Maschine des Typs EC 135 ( derzeit hauptsächlich die D-HJMD ) zum Einsatz. Sie ist das Nachfolgemodell der BO 105.

Das auffallendste Charakteristikum dieses Hubschraubertyps ist der sogenannte Fenestron. Er ersetzt zum Drehmomentausgleich den freiliegenden Heckrotor, bisher die Hauptlärmquelle eines Hubschraubers. Das Konstruktionsprinzip des Fenestrons schafft durch asymmetrisch angeordnete Lamellen eine Lärmreduktion um bis zu 50% gegenüber der BO 105. Dieser niedrige Geräuschpegel hat der Maschine das Attribut „Flüsterhubschrauber" eingebracht und zu einer deutlich gesteigerten Akzeptanz der Luftrettung in der Öffentlichkeit geführt.

Da Rettungshubschrauber regelmäßig nahe an Unfallstellen auf begrenztem Raum landen müssen, stellt der Heckrotor zudem eine nicht zu unterschätzende Gefahr dar. Das Risiko, Menschen damit zu verletzen oder Hindernisse zu berühren mit der Folge eines Absturzes ist mit dem Fenestron gebannt.

 

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