_Bilder vom Windentraining Bad Tölz

In der Verbandsversammlung des Zweckverbandes für Rettungsdienst und Feuerwehr-alamierung (ZRF) Straubing am 26.06.2017 wurde offiziell der Startschuss für die Vorbereitungen zur Durchführung eines einjährigen Windenprobebetriebs am RTH „Christoph 15“ in Straubing gegeben. Auf Grund rasant steigender Einsatzzahlen in schwierigem, unwegsamem Gelände im Bereich der Bergwacht Bayerwald wurde der dringende Bedarf für eine Winde am RTH Christoph 15 gestellt.

Dabei wurden schwerpunktmäßig folgende Argumente angeführt:

  • Anflugzeit eines geeigneten Rettungsmittels mit Winde derzeit rund 45-70 min
  • Verkürzung der Zugriffs- und Einsatzzeiten
  • Verkürzung des therapiefreien Intervalls
  • Schonender Abtransport
  • Schonung der Ressource RTH, der dadurch schneller wieder für Folgeeinsätze zur Verfügung steht
  • Einsätze in unwegsamen Gelände werden für die Retter deutlich sicherer

Am 30.09.2016 wurde im Rahmen einer Zusammenkunft aller Beteiligter im Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr angeregt, belastbare Zahlen für eine Bedarfsermittlung mit der Durchführung eines Probebetriebs zu ermitteln. Nach langwierigen Verhandlungen einigten sich nun ADAC, ZRF sowie die ARGE der Krankenkassenverbände am 02.06.2017 auf einen Finanzierungsplan für das Winden-probejahr. Um die Aufnahme des Probebetriebs nicht zu gefährden, wurde die Kosten-beteiligung des ZRF Straubing noch einmal deutlich aufgestockt. Die Einsätze von Christoph 15 erfolgen dabei weiterhin mit dem Hubschraubertyp H135 in „3-Mann-Besatzung“. Um die Gesamtkosten trotzdem so gering wie möglich zu halten, wird die Anzahl der auszubildenden Notärzte auf 10, die der Rettungsassistenten (zugleich Windenoperator) auf 3 reduziert.